„Mikrobiom-Kosmetik“: wo F&E und Marketing auseinanderliegen
Mikrobiom steht inzwischen in fast jedem Produktbriefing. F&E und Marketing lesen das Wort aber oft ganz unterschiedlich.
Typische Reibungspunkte
- Sehr verschiedene Rohstoffe unter einem Etikett: Lactobacillus-Ferment-Lysate, präbiotische Zucker und inaktivierte Postbiotika heißen alle „Mikrobiom“. Viele Kundinnen denken dann an lebende Bakterien.
- Was wurde eigentlich belegt: Lieferantendaten beziehen sich meist auf den Rohstoff. Ob das Endprodukt dasselbe leistet, ist eine andere Frage, betonen Labore.
- Wo die Aussagegrenze liegt: Barriere-Claims brauchen Belege und den passenden regulatorischen Rahmen, eine Zahl wie „mehr gute Bakterien“ in der Regel einen Test am Fertigprodukt.
- Konservierung: Immer wieder fragen Verbraucher, wie ein bakterienfreundliches Konzept zu einem funktionierenden Konservierungssystem passt.
Marketing sagt „die Leute suchen schon danach“, F&E antwortet „genau deshalb müssen wir es präzise verwenden“.
Wo habt ihr im Team die Grenze gezogen?
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