Sonnenschutz formulieren: Wo F&E zwischen Hautgefühl und Schutz am meisten ringt
Sonnenschutz gilt im Kosmetiklabor oft als schwierigste Kategorie. Kundinnen wollen etwas Leichtes ohne Weißeln, doch Schutz und Stabilität sind nicht verhandelbar. Hier die Herausforderungen, die in der Branche am häufigsten fallen.
Mineralisch dominierte Rezepturen
- Zinkoxid und Titandioxid wirken sanft, doch Weißeln und Schwere sind die Hürde
- Partikelgröße und Dispersion helfen, aber viele sagen, der Schutz schwankt, wenn die Dispersion nachlässt
Chemisch dominierte Rezepturen
- Leicht und transparent ist der Vorteil, doch Beschwerden wie Augenbrennen können folgen
- Zulässige Filter und Grenzen unterscheiden sich je Exportland, eine Rezeptur deckt selten alle Märkte ab
Hybride und gemeinsame Aufgaben
- Tone-up, Wasserfestigkeit und Make-up-Verträglichkeit machen das Briefing immer länger
- Seit der jüngsten SPF-Nachtest-Debatte im Ausland wird Reproduzierbarkeit zwischen Chargen genauer beobachtet
Im Kundenfeedback bleibt „kein Weißeln, keine brennenden Augen“ der häufigste Wunsch.
Was hat bei eurem Team derzeit bei Sonnenschutz oberste Priorität?
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