Darf man das Bewertungsvideo einer Kundin als Anzeige nutzen? Grenzen bei UGC
Videos, die Kundinnen von sich aus posten, laufen oft besser als Markenwerbung. Deshalb kommt immer wieder die Idee auf, UGC (nutzergenerierte Inhalte) als Werbemotiv zu schalten. Es gibt mehr zu beachten, als man denkt.
Häufige Streitpunkte
- Umfang der Erlaubnis: Reicht ein „Dürfen wir das nutzen?“ und ein „Klar“ in den Kommentaren, oder braucht es Absprachen zu Dauer, Kanälen und Bearbeitung? Die Meinungen gehen auseinander.
- Sobald Geld fließt: Honorar oder Gratisprodukt schaffen eine wirtschaftliche Beziehung, also muss auch die Werbekennzeichnung geklärt werden.
- Grenzen beim Schnitt: Einen Ausschnitt so zu kürzen, dass er einen Nutzen betont, den das Original nicht behauptet hat, kann Ärger machen.
- Gesicht und Privatsphäre: Viele wollen ihr Gesicht, ihre Stimme oder ihre Wohnung nicht in bezahlter Werbung sehen.
- Verantwortung für Aussagen: Auch wenn es eine Kundin gesagt hat, in eurer Anzeige haftet die Marke für die Aussage.
Was Teams oft tun
- Eine kurze Nutzungsvereinbarung mit Dauer, Kanälen und Bearbeitungsumfang
- Erinnerungen, die Anzeige nach Ablauf abzuschalten
Welchen Ablauf habt ihr, bevor UGC als Anzeige läuft?
0
No comments yet. Be the first.