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Kann die Beauty-Marke einer Influencerin ein großes Labor schlagen?

Auf Blind, einem koreanischen Forum für Berufstätige, stellte jemand eine direkte Frage: Viele Influencer steigen in Kosmetik oder Nahrungsergänzung ein. Kann eine persönliche Marke wirklich besser sein als ein großer Konzern mit Hunderten Forschenden? Gefragt waren Leute aus Chemie und Kosmetik.

Was in den Antworten stand

  • „Würde ich nicht kaufen“: Selbst etablierte Firmen haben mal Probleme, verkaufsgetriebene Marken wirken da noch weniger vertrauenswürdig.

  • „Ist doch eh alles OEM“: Mehrere Antworten meinten, abgesehen von ein paar Großen teilen sich viele Marken die Werke externer Hersteller.

  • Die Gegenfrage der Person: Das Werk produziert doch trotzdem die Rezeptur, die jede Marke bestellt?

  • Insgesamt skeptisch: Man bezahle eher dafür, wer verkauft, als für das, was drin ist.

Anmerkung der Redaktion In Korea verlangt Artikel 10 des Kosmetikgesetzes, dass Name und Anschrift der Unternehmer, etwa Hersteller und verantwortlicher Vertreiber, auf der Verpackung stehen. Die Rückseite zeigt also meist, ob Marke und tatsächlicher Hersteller verschieden sind. Trotzdem kann derselbe Hersteller je nach Auftrag ganz unterschiedliche Rezepturen, Rohstoffqualitäten und Prüfstandards liefern. „Gleiches Werk“ heißt nicht „gleiches Produkt“.

Schaut ihr vor dem Kauf nach, wer ein Produkt herstellt?

Originalthread: Blind (Korea) — lohnen sich Instagram-Marken? · Quelle: Koreanisches Kosmetikgesetz, Art. 10

#InfluencerMarken #ODM #Kosmetikherstellung #Beautybranche

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    1. Zwei Produkte vom selben ODM können sich trotzdem sehr unterschiedlich anfühlen, wenn die ersten Zeilen der INCI-Liste (Lösungsmittel, Feuchthaltemittel, Emulgatoren), der pH-Wert oder die Emulsionsart abweichen. Zum Vergleichen verraten die ersten fünf, sechs Inhaltsstoffe plus die Herstellerangabe mehr als der beworbene Star-Wirkstoff. Konzentration oder Wirkung beweist die Liste allein aber nicht.

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