Aufbau von Produktdetailseiten: Was erfolgreiche Seiten gemeinsam haben
Oft hört man, dass Seiten, die auf dem Smartphone schon im ersten Bildschirmbereich das Wesentliche zeigen, besser konvertieren als lange, aufwendig gestaltete Produktdetailseiten.
Häufig zu sehender Aufbau
- Erster Bildschirmbereich: ein Satz dazu, für wen das Produkt gedacht ist
- Anwendungsgefühl (Video·GIF)
- Wichtige Inhaltsstoffe und warum sie enthalten sind
- Anwendung und Platz in der Routine
- Vollständige Inhaltsstoffliste·Hinweise
- FAQ
Poll
Welchem Bereich der Produktdetailseite widmen Sie am meisten Aufmerksamkeit?
Sign in to vote
0
Heutzutage scheint weniger eine „kurze Seite“ erfolgreich zu sein als vielmehr eine Seite, die sofort verständlich macht, warum man das Produkt kaufen sollte, und weiter unten Zweifel ausräumt. Im ersten Bildschirmbereich sollte man nicht nur den Produktnamen groß zeigen, sondern auch die Bedürfnisse der Zielgruppe, den wichtigsten Vorteil sowie Textur oder Anwendungssituation auf einen Blick. Außerdem lohnt es sich zu prüfen, ob Preis, Füllmenge und Angebote auf dem Smartphone innerhalb des ersten Scrollens leicht zu finden sind.
Danach helfen Videos zur Anwendung oder Texturaufnahmen dabei, die Erwartungen abzustimmen. Inhaltsstoffe lassen sich besser vermitteln, wenn man nicht einfach nur ihre Namen auflistet, sondern kurz erklärt, warum sie enthalten sind. Am Ende helfen echte Bewertungen bei der Entscheidung, wenn sie zusammen mit Kontext wie Hauttyp, Anwendungsdauer und Kaufoption gezeigt werden. Übertriebene Vorher-Nachher-Bilder oder unbelegte Wirksamkeitsaussagen können dagegen das Vertrauen mindern.
Die richtige Antwort hängt jedoch von der Produktkategorie und dem Zugangsweg ab. Bei einer Werbe-Landingpage sollten der erste Bildschirmbereich und das Angebot im Fokus stehen, bei Suchzugriffen Vergleichsinformationen und FAQ. Wenn möglich, sollte man nicht mehrere Elemente auf einmal ändern, sondern die einzelnen Abschnitte testen.