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Alles auf einmal auf K-Pflege umgestellt, dann Pickel: Ist K-Beauty schuld?

Im Q&A-Bereich von @cosme (Japan) schrieb jemand: atopische Mischhaut mit Hang zu fettig, Ziel waren Poren und geschlossene Mitesser. Innerhalb von etwa zwei Monaten kamen gleich mehrere angesagte koreanische Produkte dazu: eine Retinolcreme und ein hochdosiertes Vitamin-C-Serum von COSRX, zwei Seren von Torriden und ein Milk-Brightening-Toner von Mediheal. Danach: viele weiße Pickel an Wangen und Kieferlinie, am schlimmsten am Tag nach dem Toner – eine billige Drogerie-Lotion beruhigte die Haut eher. 59 Antworten kamen zusammen.

Was in den Antworten stand

  • Häufigster Rat: alles absetzen, zu einer einfachen Routine zurück und beobachten
  • Die meisten meinten: nicht „koreanisch“ ist das Problem, sondern ein Inhaltsstoff, der nicht passt
  • Wer viele Produkte gleichzeitig startet, findet den Auslöser nicht mehr
  • Retinol und hochdosiertes Vitamin C reizen leicht; während eines Ausbruchs lieber pausieren
  • Eine Antwort wies darauf hin, dass Brightening-Toner peelende Stoffe enthalten können
  • Atopische Haut ist nicht dasselbe wie empfindliche Haut – ab zur Hautärztin

Fast alle sahen das Problem in Methode und Menge, nicht in K-Beauty an sich.

Anmerkung der Redaktion Die American Academy of Dermatology empfiehlt, ein neues Produkt an einer Stelle zu testen, die nicht abgewaschen wird, etwa an der Innenseite des Arms – zweimal täglich über 7–10 Tage. Sie weist auch darauf hin, dass Wirkstoffe wie Retinol oder Glykolsäure vorübergehend reizen können. Bei Neurodermitis oder anhaltenden Pickeln lieber dermatologisch abklären lassen.

Wie viele neue Pflegeprodukte führt ihr gleichzeitig ein?

Originalthread: @cosme Q&A — Ist koreanische Pflege schuld? · Quelle: American Academy of Dermatology

#KBeauty #Pickel #Patchtest

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