Galactomyces und Bifida: Was in „fermentierten“ Essenzen wirklich steckt
Fermentierte Essenzen sind eine der bekanntesten K-Beauty-Kategorien. Zwei Namen dominieren die Etiketten: GalactomycesundBifida.
Galactomyces Ferment Filtrate Die Flüssigkeit, die übrig bleibt, wenn ein hefeähnlicher Pilz eine Basis (oft Reis) fermentiert. Marken beschreiben sie als aufhellend und hautglättend. Berühmt wurde sie durch eine bekannte japanische Essenz, später durch viele koreanische Alternativen.
Bifida Ferment Lysate Hergestellt aus aufgeschlossenen Bifidobakterien. Meist für widerstandsfähigere Haut und ein ruhiges, ebenmäßiges Bild beworben; steckt in vielen „First Essences“ und Seren.
Was „fermentiert“ bedeutet – und was nicht
- Das Produkt enthält keine lebenden Bakterien oder Hefen; die Flüssigkeit ist gefiltert oder aufgeschlossen
- Marken sagen, Fermentation erzeuge kleinere, besser aufnehmbare Moleküle; unabhängige Forschung zu einzelnen Produkten ist begrenzt
- Die Erfahrungen gehen weit auseinander, von „mein Lieblingsschritt“ bis „nichts gemerkt“
Gut zu wissen
- Einige Menschen mit Neigung zu Pilzakne meiden bestimmte Fermente; die Meinungen in Foren sind geteilt
- Bei reaktiver Haut vorher einen Patch-Test machen
Sind fermentierte Essenzen bei euch Pflicht oder ein Schritt, den ihr gestrichen habt?
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